Der Ausbau geht voran

Der Ausbau geht voran

Auch in Oldersbek nimmt der Ausbau des Glasfasernetzes der BBNG Fahrt auf. „Nachdem wir die gut acht Kilometer Strecke von Ostenfeld kommend im Tiefbau abschließen konnten, haben wir in der Schulstraße unser viertes aktives Multifunktionsgehäuse, auch kurz MFG genannt, errichtet. Die Stromversorgung ist installiert, die Technik wird demnächst in das MFG eingebaut, so dass es in absehbarer Zeit in Betrieb genommen werden kann“, erklärt Mirco Grünberg, Assistent der BBNG-Bauleitung.

Hans-Joachim Müller, Bürgermeister der 730 Einwohner zählenden Gemeinde, zeigt sich zufrieden und erleichtert zugleich: „Die Aufbruchstimmung im Dorf ist deutlich spürbar. Die Bürgerinnen und Bürger waren von Anfang an sehr am Glasfaserausbau interessiert, haben sich solidarisch gezeigt und aktiv für das Erreichen der Ausbauquote eingesetzt und damit bewiesen, dass sie alle ihr Dorf für die Zukunft ausrichten möchten.“ Demnächst werde Oldersbek durch die Erweiterung des Gewerbegebietes um weitere fünf Bauplätze noch mehr an Attraktivität gewinnen. „Auch hier ist der Anschluss an das Glasfasernetz für die Bauherren von größter Wichtigkeit“, so Müller.

Der Gemeindechef betont, dass die Zusammenarbeit mit allen am Ausbau Beteiligten außerordentlich positiv verläuft. So wurden bei der Verlegung der neuen Wasser- und Abwasserleitung in der Dorfstraße bereits die Leerrohre der BBNG mit in die Erde gebracht. „Als erstes werden der östliche und südliche Bereich von Oldersbek ausgebaut. Aktuell ist der Tiefbau in gut der Hälfte der Gemeinde bereits abgeschlossen“, berichtet der Bürgermeister.

Für Arno Carstensen, Vorarbeiter der Tiefbaufirma Jöns aus Drelsdorf, die im Ort mit ihrem Team im Einsatz ist, läuft bislang alles reibungslos: „Seit unserem Baubeginn im November letzten Jahres kommen wir gut voran. Die Einwohner sind meist froh, wenn sie sehen, dass wir in ihrer Straße die Arbeiten aufnehmen.“

Mirco Grünberg prognostiziert: „Wenn das Wetter weiterhin gut mitspielt, sind im Sommer wahrscheinlich die ersten Anschlüsse fertiggestellt. Dann können die ersten Kunden bereits vom schnellen Internet profitieren.“

Jetzt noch anschließen lassen
Wer es bislang versäumt hat, sich seinen Anschluss an das Glasfasernetz der BBNG zu sichern, kann sich noch dafür entscheiden. „Die Hausanschlusskosten werden von uns nunmehr nach dem aktuellen Baufortschritt berechnet. Das bedeutet, hat der Tiefbauer seine Arbeiten in der betreffenden Straße, in der der Interessent wohnt, noch nicht aufgenommen, wird es günstiger als wenn diese bereits abgeschlossen sind. Wir beraten gerne und stehen für alle Fragen gerne zur Verfügung“, erläutert Sünje Knorr, BBNG-Vertriebsmitarbeiterin. Das Team der BBNG ist erreichbar unter der Telefonnummer 04841-9042880.

Foto: Zeigen sich zufrieden mit dem Fortgang des Ausbaus: Bürgermeister Hans-Joachim Müller, Arno Carstensen (Firma Jöns), Mirco Grünberg und Oliver Liedtke (BBNG-Bauabteilung). Foto: Raina Bossert

Quote erreicht!

Oldersbek hat es geschafft! Die erforderliche Ausbauquote von 68 Prozent wurde innerhalb des Vermarktungszeitraumes erreicht. Damit ist der Startschuss für die Planung und den Bau des Glasfasernetzes in jedes Haus in der Gemeinde durch die BBNG gefallen.

Große Solidarität
„Ich bin stolz auf die Bürgerinnen und Bürger. Vom ersten Tag an waren alle offen für das Thema und wollten dabei sein. Gerade die älteren Bürger haben aus Solidarität ihre Verträge unterzeichnet, damit das Dorf für die Zukunft gut aufgestellt ist“, berichtet Bürgermeister Hans-Joachim Müller. So fand nicht nur auf allen Veranstaltungen im Dorf ein Austausch zum Netzausbau statt, auch in den sozialen Medien und in persönlichen Gesprächen wurde rege diskutiert und intensiv für das Glasfasernetz der BBNG geworben.

Persönliche Begleitung
„Die Stimmung war durchweg positiv. Egal, wo ich mich in den vergangenen Wochen im Dorf aufgehalten habe, stets wurde ich „gelöchert“, ob wir die Quote erreichen werden. Jetzt sind wir alle froh, dass die Planungsphase des Ausbaus starten kann“, lächelt der Gemeindechef, der sich gemeinsam mit der Gemeindevertretung von Anbeginn an für den Ausbau eingesetzt hat. So wurden auch die Bürger in den Randlagen der Gemeinde persönlich aufgesucht, um ihnen die Vorteile und Chancen des schnellen Internetanschlusses zu erläutern. Nancy Jürgensen und Sünje Knorr, Mitarbeiterinnen der BBNG, haben alle Beratungstermine vor Ort betreut: „Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und sind für die Unterstützung, die wir erlebt haben, sehr dankbar. Alle bei der BBNG haben täglich und bis zum Ende mitgefiebert.“

„Boomtown“ Oldersbek jetzt noch attraktiver
„Glasfaser bis in jedes Haus, das ist heutzutage alternativlos“, ist sich Hans-Jürgen Müller, der auch im Regionalbeirat der BBNG Mitglied ist, sicher. Oldersbek besteche durch seine einmalige Lage, eine gute Infrastruktur und Ausstattung. Attraktiv sei das rund 700 Bürger zählende Dorf unter anderem durch das Gemeindehaus, seinen gemeindeeigenen Kindergarten und Kaufmann und seinen Badeteich. Die Freiwillige Feuerwehr, der Ortskulturring, die Handarbeitsgruppe und die Schützengilde seien beliebt, klagten nicht über Nachwuchsmangel und würden für eine starke Dorfgemeinschaft sorgen. „Oldersbek wächst stetig. In den letzten Dekaden haben wir 150 neue Haushalte hinzubekommen, darunter viele junge Familien und außerdem viele Rückkehrer. Durch den Ausbau des Glasfasernetzes bis in jedes Haus wird das Dorf für alle noch attraktiver“, so Müller.

„Halbe Verträge“ vervollständigen
Der Beginn der Tiefbauarbeiten ist bereits für den September vorgesehen, die anschließenden Faserarbeiten sollen im Frühjahr 2019 abgeschlossen sein. „Für alle, die bislang entweder nur einen Grundstücksnutzungsvertrag mit der BBNG oder einen Vertrag mit der TNG abgeschlossen haben, gilt bis zum 31. Juli 2018 nach wie vor der Preis von 199 Euro pro Hausanschluss“, gibt Nancy Jürgensen bekannt.

Verträge können weiterhin geschlossen werden

Wer bisher noch keinen Vertrag geschlossen hat, kann dies natürlich gerne nachholen. Allerdings gilt der vergünstigte Preis für den Hausanschluss nur bis zum Ende der Vermarktungsphase. Wer jetzt einen Vertrag schließt, zahlt 377 Euro für seinen Hausanschluss. Im Laufe der Bauphase wird der Anschluss immer teurer werden, da viele Planungsarbeiten neu erstellt werden müssen.

Sondertermin Dörpsloden

„Wir haben viele Verträge ausgegeben, die sich derzeit noch im Umlauf befinden. Daher haben wir kurzfristig beschlossen, nächsten Dienstag die direkte Abgabe im Ort zu ermöglichen. Vorerst nehmen wir hier, aber auch in unserem Husumer Büro in der Industriestraße 33a, die Verträge zu den bekannten Konditionen an“, bestätigt Sünje Knorr, Mitarbeiterin der BBNG.

Das Team der BBNG steht den Oldersbeker Bürgern zusätzlich am Dienstag, 10. Juli, in der Zeit von 09:30 Uhr bis 12:00 Uhr, vor dem Oldersbeker Dörpsloden zur Verfügung. Bei dieser Gelegenheit können Verträge abgegeben und eventuell vorhandene Fragen im persönlichen Gespräch geklärt werden.

Fristende 6. Juli: Jetzt an alle denken

In einem persönlichen Brief hat Oldersbeks Bürgermeister Hans-Joachim Müller sich Mitte Juni an jeden Bürger gewandt. „Es wäre unverzeihlich, wenn wir die Zeichen der Zeit jetzt nicht erkennen und als Gemeinde nicht beieinander stehen würden. Zwar haben einige Bürger inzwischen eine ganz gute Breitbandversorgung, andere im Ort aber sind abgehängt. Das liegt am Standort, an dem man seine Immobilie hat. Wir alle gemeinsam sollten daher jetzt die einmalige Chance ergreifen und an jeden Einzelnen denken. Ich selbst kann bei meiner Arbeit als Bürgermeister mit 2 Mbit/s kaum zurechtkommen“, berichtet Hans-Joachim Müller und fährt fort: „Ich bin froh, dass viele ältere Bürger inzwischen erkannt haben, wie wichtig der Ausbau des Glasfasernetzes bis in jedes Haus für unseren Ort heutzutage ist und sich daher für einen Anschluss entschieden haben.“

Das Dorf gemeinsam aufwerten
Auch in Oldersbek müssen sich 68% der Haushalte mit einem Vertragsabschluss bei der BBNG und dem Diensteanbieter TNG für den Ausbau des Glasfasernetzes in ihrer Gemeinde ausgesprochen haben. „Wir sind auf einem guten Weg. Der Gemeinderat ist sehr aktiv. Wir haben mit sehr vielen Bürgern persönlich gesprochen und sie über das Projekt informiert. Bereits seit vielen Jahren versuchen wir, unser schönes Dorf in vielerlei Hinsicht aufzuwerten. Die heute für alle dringendste Maßnahme wäre eine zukunftsfähige Anbindung an das moderne Glasfasernetz“, ist Müller überzeugt.

Vectoring ist keine Lösung
Die Konzerne, die auch in der Region aktiv sind, böten den Haushalten, laut Gemeindechef, eine auf den ersten Blick attraktive Variante an: Bis zu den grauen Telefonkabelkästen in der Straße oder den Verteilzentren für Fernsehkabel setzten die Konzerne auch auf Glasfaser. Was aber die besonders teure letzte Meile betrifft – also die Strecke bis in den Keller hinein oder gar bis in die Wohnungen – da böten die zumeist über 100 Jahre alten Kupfer-Telefonkabel mit einem DSL-Anschluss in der Regel maximale Spitzenwerte von bis zu 50 oder 100 Megabit pro Sekunde. „Das reicht heute längst nicht mehr aus, um für die zukünftigen Anforderungen gewappnet zu sein“, sagt Hans-Joachim Müller.

Letzte Termine wahrnehmen
Nur noch am 2. Juli, von 16 bis 19 Uhr, können die Oldersbeker im Gemeindehaus einen persönlichen Beratungstermin wahrnehmen. „Selbstverständlich können alle auch in den Kirchspielkrug nach Ostenfeld kommen“, bestätigt Bürgermeisterin Eva-Maria Kühl. Dort finden außerdem am Donnerstag 28.06., Dienstag 03.07. und Donnerstag 05.07., jeweils in der Zeit von 16 bis 19 Uhr, Beratungstermine statt. Darüber hinaus können weiterhin bis zum Fristende am 6. Juli Termine für Beratungen im Husumer Büro der BBNG, Industriestr. 33a, vereinbart werden. Telefon: 04841-9042880.

Info-Veranstaltung am 8. Mai

„Wir möchten unser Glasfasernetz auch in Oldersbek bauen und parallel zur Nachbargemeinde Ostenfeld vermarkten“, bestätigt Ute Gabriel-Boucsein und ergänzt, „Damit sind wir zum ersten Mal in dieser Region im südlichen Nordfriesland aktiv.“ Vor kurzem informierte die Geschäftsführerin der BBNG die Vertreter der Gemeinde detailliert über das Bauvorhaben und beantwortete Fragen.

„Endlich an der Reihe“
„Da wir die BBNG mitgegründet haben, in Erwartung, dass der Breitbandausbau auch zu uns kommen würde, ist es erfreulich, dass wir endlich an der Reihe sind. Die Gemeindevertretung steht zu 100 Prozent hinter dem Ausbau, auch wenn wir das Dorf dabei einmal auf links drehen müssen“, freut sich Hans-Joachim Müller, Bürgermeister von Oldersbek.

Hausanschluss für pauschal 199 Euro
„Wir haben ein äußerst attraktives Gesamtpaket im Gepäck. Dank unserer Neuausrichtung und dem Wegfall der Bürgerbeteiligung kostet der Anschluss an unser Glasfasernetz pauschal nur noch einmalig 199 Euro pro Haushalt. Und auch unser Vertragspartner, die TNG Stadtnetz GmbH in Kiel, hat eines der besten Produktangebote Schleswig-Holsteins entwickelt“, berichtet Ute Gabriel-Boucsein. So können schon ab 24,95 Euro pro Monat, 500 Mbit/s und Telefon-Flatrates gebucht werden und für nur 9,95 Euro monatlich ist TNG-TV, das Fernsehprodukt der TNG, erhältlich.

68% Quote = 208 Haushalte
Damit die BBNG mit den Planungen für den Ausbau beginnen kann, gilt es zunächst, die erforderliche Anschlussquote von 68 % aller Haushalte zu erreichen. „Unseren Berechnungen zufolge, müssten sich 208 Haushalte in Oldersbek für den Anschluss aussprechen, das heißt, einen Grundstücksnutzungsvertrag mit der BBNG und einen Vertrag mit dem Provider TNG abschließen“, so Ute Gabriel-Boucsein.

Vermarktung bis zum 6. Juli
Nachdem bereits ein Bürgermeisterbrief an alle Haushalte verteilt wurde, findet am 8. Mai, um 19 Uhr, im Gemeindehaus eine Informationsveranstaltung für alle Einwohner statt. „Wir hoffen, dass wir die 68%-Hürde im Vermarktungszeitraum, der am 6. Juli 2018 endet, gestemmt bekommen. Ich wünsche mir sehr, dass die angebotenen Beratungstermine von allen genutzt werden“, betont Hans-Joachim Müller.
Einwohnerversammlung:

am Dienstag, dem 8. Mai, um 19:00 Uhr

im Gemeindehaus in Oldersbek, Schulstraße 11

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