Start der Beratungsphase in Simonsberg

Beratung Simonsberg an 7 Tischen im Feuerwehrgerätehaus
Insgesamt sieben Tische stehen im Feuerwehrgerätehaus Simonsberg, Dorfstr. 31, für die individuellen Beratungen zur Verfügung. Foto: Raina Bossert

Bereits den ersten Beratungstermin im Feuerwehrgerätehaus, der im Anschluss an die Auftaktveranstaltung stattfand, nutzten zahlreiche Simonsberger Bürger, um den Grundstücksnutzungsvertrag mit der BBNG und den Vertrag mit dem Diensteanbieter TNG Stadtnetz GmbH aus Kiel zu unterzeichnen. An sieben Tischen waren die Teams der beiden Unternehmen fast durchgehend damit beschäftigt, die Vertragsmodalitäten zu erläutern, Formulare auszufüllen, zu drucken und zu kopieren. Hin und wieder schauten Bürger vorbei, um die bereits von ihnen vorausgefüllten Unterlagen abzugeben. „Es läuft gut an. Wir freuen uns über die positive Resonanz. Dieser Anfang stimmt uns optimistisch“, sagt Sabine Birkigt, Prokuristin der BBNG. „Aus ganz Deutschland rufen die Besitzer von Ferienwohnungen in Simonsberg bei uns im Büro an. Sie lassen sich die Unterlagen zuschicken. Das ist der guten Vorarbeit durch die Gemeindevertretung zu verdanken. Die aktuellen Anschlusszahlen werden wir zeitnah auf der Homepage der BBNG veröffentlichen und dann stetig aktualisieren“, berichtet Nancy Jürgensen, kaufmännische Assistentin der BBNG.

Stimmen der Bürger
Rainer Schmitz erklärt: „Ich habe bereits über LTE einen guten Internetanschluss, allerdings mit begrenzter Bandbreite“. Er ist davon überzeugt, dass sich mit einem Glasfaseranschluss der Empfang entscheidend verbessern wird. „Mit dem Anschluss bin ich für die Zukunft gerüstet.“

Für die Familie Asmussen war der Weg zum ersten Beratungstermin wichtig. Sie schließen sich gleich mit drei Haushalten an. „Wir haben in den nächsten Wochen keine Zeit, wollen aber unbedingt dabei sein, deswegen sind wir sofort hierhergekommen. Es gibt keine andere Möglichkeit, um mit der Zeit zu gehen. Wir drücken die Daumen, dass es dieses Mal für uns alle in Simonsberg klappt.“

Werner Schröder hat keinen Internetzugang, möchte aber mit seinem Telefon an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Seine zwei jungen Mieter hat er gleich mitgebracht. Er sagt: „Wer weiß, was noch kommt. Vielleicht kann ich mich ja auch noch damit anfreunden, das Internet zu nutzen.“

Als eine der ersten Interessenten hat Marlies Martens bei der BBNG angerufen, um sich über die Möglichkeiten zu informieren. Ihren Beratungstermin hat sie ebenfalls sofort wahrgenommen. Sie ist selbständig, hat einen Anschluss mit begrenztem Volumen und ärgert sich regelmäßig über Zuzahlungen, die bei Erreichen des Limits fällig werden. „Wir sind begeistert von der Möglichkeit, bald über schnelles Internet verfügen zu können. Außerdem ist es eine Wertsteigerung für unsere Immobilie. Wir hoffen sehr, dass alle mitmachen.“

Ihr Sohn Stephan Martens ergänzt: „Es sind ganz besonders die Kinder oder Enkel, die einen großen Nutzen aus dem Breitbandanschluss ziehen würden. Sie sind es auch, die den Leidensdruck auf die Eltern und Großeltern erhöhen können.“

Als ehemaliger Nutzer eines Glasfaseranschlusses an seinem bisherigen Wohnort weiß Matthias Iwersen die Vorteile klar einzuschätzen. Als „Zugereister“ ist er heute Mieter in Simonsberg und arbeitet im Homeoffice. „Ich möchte raus aus der Steinzeit, zurückkehren zu guten, modernen Zeiten. Der Rückschritt in die Kabeltechnik mit Hybridanschluss nervt, denn das Arbeiten ist hier für mich jetzt nur noch unter erschwerten Bedingungen möglich. Außerdem ist das Angebot der TNG kostengünstiger, als das meines jetzigen Providers. Auch die störungsfreie Videotelefonie ist für uns wichtig, denn meine Tochter skyped mit Oma, die in Hamburg wohnt, und es ist lästig, wenn die Übertragung verpixelt abläuft.“

Für Pit Dunker, ebenfalls Mieter in Simonsberg, ist es selbstverständlich, dass er einen Vertrag mit dem Provider TNG abschließt, um in den Genuss des schnellen Internets zu kommen. „Ich nutze das Internet fürs Online-Banking und Shopping, aber auch, um Videos oder gebuchte Filme zu sehen. Mediatheken wie Netflix gehören zum Standard. Aber hier ist es so, dass man einen Film online kauft und der mittendrinnen abbricht, weil die Verbindung zu langsam ist. Dann zahlt man Geld für ein Produkt, das man nicht nutzen kann. Sehr ärgerlich!“

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