FAQs – die am häufigsten gestellten Fragen

In dieser Rubrik finden Sie die Antworten auf die im Zusammenhang mit dem Ausbau des Glasfaserkabelnetzes am häufigsten gestellten Fragen. Sollten Sie eine Frage habe, auf die Sie hier keine Antwort finden, zögern Sie nicht, uns anzurufen. Unter der Telefonnummer 04841-904288-0 können Sie die Mitarbeiter der BBNG erreichen.

5. Rund um den Hausanschluss

Sämtliche Baumaßnahmen und die Kabelverlegung werden von den Mitarbeitern der Tiefbaufirmen oder der BBNG bei einer Begehung vor Ort mit Ihnen besprochen. Für die Terminabsprache setzen sich diese direkt mit dem Hauseigentümer in Verbindung. Die Mitarbeiter besprechen mit Ihnen die Gegebenheiten auf dem Grundstück und wo der Eintrittspunkt für das Glasfaserkabel liegen soll. Alle Fakten werden in einem Begehungsprotokoll festgehalten.

Lässt der Boden auf Ihrem Grundstück es zu, wird der Hausanschluss mit Hilfe einer Erdrakete unterirdisch vorbereitet. Hierbei wird lediglich an der Straße und an Ihrem Haus ein kleines Loch gegraben. Von der Orts-Trasse wird mit der Erdrakete ein Röhrchen über Muffen zu Ihrem Hausanschlusspunkt „geschossen“. Das benötigte Kopfloch an Ihrem Haus wird wieder verschlossen und die Oberfläche wird wieder hergestellt. So können alle Blumenbeete unbehelligt bleiben.

Sollte der Boden es erforderlich machen, dass dieser über die gesamte Strecke geöffnet werden muss, gräbt der Tiefbauer einen ca. 60 Zentimeter tiefen und 30 Zentimeter breiten Graben, um das Leerrohr zu verlegen. Dieser wird danach fachmännisch geschlossen und die Oberfläche in den Ursprungszustand gebracht.

Für die Verlegung des Glasfaserkabels in Ihr Haus, setzt sich ein Mitarbeiter des von der BBNG beauftragten Unternehmens mit Ihnen in Verbindung. Dieser bohrt an der von Ihnen vorab festgelegten Stelle ein Loch durch die Hauswand, ganz gleich, ob dieser Punkt unter- oder oberirdisch liegen soll. Der Hauseintrittspunkt wird danach professionell wasser- und gasdicht verschlossen. Im Haus erfolgt der Anschluss des Glasfaserkabels an das Netzabschlussgerät (ONT). Das Gerät benötigt eine Stromversorgung, daher muss sich eine Steckdose in der Nähe befinden. Als letztes wird der ONT mit dem Router verbunden und das Signal geprüft.

Alles, was im Haus hinter dem ONT passiert, liegt in der Verantwortung des Hauseigentümers. Um sicherzustellen, dass die Hausverkabelung die gewünschte vertraglich vereinbarte Leistung abrufen kann, sollten Sie Ihren Hauselektriker zu Rate ziehen. Wir empfehlen, in Einfamilienhäusern moderne Netzwerkkabel zu verwenden, nach sogenanntem CAT6 oder CAT7 Standard. Sollten Sie größere Distanzen als 80 Meter über diese Verkabelung überbrücken müssen, empfehlen wir, dies von einem Installationsbetrieb Ihrer Wahl vornehmen zu lassen. Davon unbenommen ist die „drahtlose“ Verteilung der Daten über WLAN.

Sie können sich auch nach dem Erstausbau jederzeit an das Netzanschließen. Dann zahlen Sie jedoch die tatsächlichen Kosten des Anschlusses. Die Kosten variieren, je nachdem, wie weit der Erstausbau fortgeschritten ist. Sind die Bauarbeiten in Ihrer Gemeinde bereits komplett abgeschlossen, kostet Sie der Hausanschluss ca. 3.500 Euro.

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