Fragen & Antworten

FAQs – die am häufigsten gestellten Fragen

In dieser Rubrik finden Sie die Antworten auf die im Zusammenhang mit dem Ausbau des Glasfaserkabelnetzes am häufigsten gestellten Fragen. Sollten Sie eine Frage haben, auf die Sie hier keine Antwort finden, zögern Sie nicht, uns anzurufen. Unter der Telefonnummer 04841-904288-0 können Sie die Mitarbeiter der BBNG erreichen.

Glasfaser und Breitbandnutzung

Was ist ein Glasfaserkabel?

Glasfasern sind lange, dünne Fasern, die aus geschmolzenem, hoch reinem Quarzglas hergestellt werden. Bei der Datenübertragung über Glasfaser werden die Daten als Lichtsignale codiert und durch optische Leitungen gesendet.

Die Signale können in den Glasfasern im Vergleich zu Kupferkabeln mit bis zu 40 Gigabit pro Sekunde deutlich schneller und verlustärmer übertragen werden. Die Glasfasern sind damit ideal, um große Datenmengen schnell zu übertragen.

Zudem zeigt sich die Datenübertragung in Glasfaserkabeln als unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen und bietet eine höhere Abhörsicherheit als andere Leitungsnetze. Glasfasern werden auch als Lichtwellenleiter oder kurz LWL bezeichnet.

Warum ist der Ausbau des Glasfasernetzes so wichtig?

Bei dem flächendeckenden Ausbau mit einem Glasfaserkabelnetz bis ins Haus handelt es sich um eine Infrastrukturmaßnahme. Die BBNG baut also eine neue Infrastruktur in den Gemeinden.

Der Ausbau ist vergleichbar mit dem vor vielen Jahrzehnten erfolgten Bau der Netze für die Versorgung mit Wasser, Strom und Gas.

Ein Glasfasernetz bis ins Haus ist die zukunftssichere Lösung, um den in Deutschland jährlich um 50 Prozent steigenden Bedarf an hoher Bandbreite sicherzustellen und damit alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Unternehmen zeitgemäß zu versorgen.

Warum reicht das bisherige Netz nicht mehr aus?

Ein Internetzugang über die veralteten Kupferkabelnetze, die ursprünglich zum Telefonieren konzipiert wurden, bietet weder stabile noch hohe Bandbreiten.

Auch das Angebot von Vectoring oder VDSL bedeutet nur, dass Teile des Kupferkabelnetzes mit Glasfaser überbaut werden. Die Strecke vom Verteiler zum Kunden bleibt jedoch altes Kupferkabelnetz.

Ein Zugang zum Internet über Kupferkabel oder Koaxialkabel (Fernsehkabel) kann keine garantierte Leistung bieten, da sich hier die jeweiligen Nutzer eine Leitung teilen, sich somit gegenseitig stören und darüber hinaus die individuelle Entfernung zum Verteiler die Geschwindigkeit der Datenübertragung beeinflusst. Auch der Zugang über Funk ist ein geteilter Empfangsweg und unterliegt Schwankungen.

Was bedeutet „schnelles Internet“?

Die Datenübertragungsrate ist die Datenmenge, die innerhalb einer Zeitspanne übertragen wird. Die Geschwindigkeit einer Internetverbindung wird in Megabit pro Sekunde (Mbit/s) angegeben.

Je höher der Wert ist, desto schneller ist die Verbindung. Über eine DSL-Verbindung können bis zu 16 Mbit/s heruntergeladen werden, über eine VDSL-Leitung sogar theoretisch bis zu 50 Mbit/s.

Theoretisch insofern, als dass diese Werte in der Praxis nur unter idealen Bedingungen erreicht werden. Mit einem Glasfaseranschluss können um ein Vielfaches höhere Übertragungsraten erreicht werden: Glasfasernetze können Daten bis zu einem Terrabit übertragen. Aktuell können die Endgeräte meist nur ein Gigabit pro Sekunde (1.000 Mbit/s) verarbeiten, so dass nur diese Geschwindigkeit angeboten wird.

Wie kann ich meine tatsächliche Verbindungsgeschwindigkeit ermitteln?

Die Bundesnetzagentur hat einen Test veröffentlicht, mit dem sich jeder Internetanschluss auf seine reale Leistungsfähigkeit überprüfen lässt. Gehen Sie hierfür auf die Webseite www.breitbandmessung.de und folgen Sie dort den Anweisungen.
Sie erhalten nach wenigen Klicks ein druck- und speicherfähiges und vor allem anbieterneutrales Ergebnis zu Ihrer Verbindung angezeigt.

Ich nutze das Internet nicht. Warum soll ich einen Anschluss legen lassen?

Ein Glasfaseranschluss ist heutzutage ein wichtiger Standortfaktor, sowohl für die Gemeinde als auch für die eigene Immobilie.

Verfügt ein Gebäude über einen solchen Anschluss, erhöht dies den Immobilienwert und gerade bei (Ferien-)Häusern den Vermietungserfolg.

Für immer mehr Urlauber ist es wichtig, im gemieteten Objekt über einen schnellen Internetanschluss zu verfügen.

Unser Netzausbau-Projekt

Welche Rolle spielt die BBNG und welche die TNG?

Die BBNG baut das Glasfasernetz in vielen Gemeinden des südlichen Nordfrieslands auf eigene Rechnung. Die TNG Stadtnetz ist seit dem Jahr 2013 der Partner der BBNG und bietet den Kunden die entsprechenden Dienstleistungen zur Nutzung des Glasfasernetzes an.

Die BBNG ist also Eigentümer und Betreiber des Glasfasernetzes und die TNG stellt auf dem Netz die Dienste bereit (Provider).

Wie ist der Ablauf beim Bau des Glasfasernetzes?

Die BBNG hat eine langfristige Planung erstellt, wann welche Gemeinde vermarktet und ausgebaut werden kann. In Vorgesprächen mit den jeweiligen Gemeindevertretern erfolgt die Vorbereitung. Innerhalb eines klar definierten Zeitraumes erfolgt die Vermarktung zum Ausbau, das heißt, die Bürger haben dann die Möglichkeit einen Vertrag über ein Breitbandprodukt der TNG und einen Glasfaseranschluss der BBNG zu schließen. Hierzu finden unter anderem Informations- und Beratungsveranstaltungen für die Bürger statt. Es gilt, die erforderliche Mindestanzahl an unterzeichneten Verträgen zu erreichen, die einer Quote von 68 Prozent aller Hausanschlüsse entspricht.

Wurde die Quote erreicht, übernimmt die BBNG die Bauplanung und Ausschreibung und Kontrolle der Bauleistung. Es werden technische Hausbegehungen mit den Eigentümern der betroffenen Immobilien verabredet und die notwendigen Voraussetzungen im Haus besprochen. Danach werden die Bautätigkeiten mit Tiefbaufirmen und Unternehmen für die Fasermontage umgesetzt. Zum Abschluss werden die aktiven Komponenten im Gebäude installiert und wird das Signal geprüft.

Ist der Hausanschluss erstellt, der Vertrag mit Ihrem vorherigen Anbieter beendet und Ihr Haus aktiv geschaltet, dann können Sie alle Möglichkeiten des modernen Glasfaseranschlusses nutzen.

Was hat es mit der Anschlussquote von 68 Prozent auf sich?

Die BBNG baut das Glasfasernetz ohne Fördermittel, wie zum Beispiel nicht rückzahlbare Investitionskostenzuschüsse, auf eigene Rechnung.

Damit der Bau mittelfristig auch wirtschaftlich tragbar ist, müssen sich 68 Prozent der Haushalte für einen Anschluss entscheiden. Dann wird das moderne Netz bis in jedes Haus der Gemeinde gebaut.

Was passiert, wenn die Quote nicht erreicht wurde?

Wurde die Quote bis zum Ende der Vermarktung nicht erreicht, kann die BBNG verschiedene Optionen verfolgen. Es kann sein, dass nur Teile der Gemeinde ausgebaut werden, es kann auch sein, dass die Gemeinde gar nicht ausgebaut wird.

Wird die Straße, an der Ihr Grundstück liegt, nicht ausgebaut, dann sind die von Ihnen bereits mit der BBNG und TNG abgeschlossenen Verträge hinfällig. Ihnen entstehen in diesem Fall keine Kosten.

Was ist bei der Beauftragung eines Glasfaseranschlusses zu beachten? (1)

Welche Unterlagen muss ich unterschreiben?

Ein Grundstücksnutzungsvertrag, abgeschlossen mit der BBNG, und ein Vertrag über ein flott-Produkt, abgeschlossen mit der TNG, bilden die Basis für den Glasfaseranschluss.

Erst wenn beide Verträge unterschrieben vorliegen, zählt der Anschluss zur Quote.

Wer muss den Grundstücksnutzungsvertrag unterschreiben?

Mit dem Grundstücksnutzungsvertrag erteilt der Eigentümer der Immobilie der BBNG sein Einverständnis, dass das Gebäude an das BBNG-Glasfasernetz angeschlossen und der dafür notwendige private Grund genutzt werden darf.

Der Grundstücksnutzungsvertrag muss vom Grundstücks- beziehungsweise Hauseigentümer unterschrieben werden. Gibt es mehrere Eigentümer (zum Beispiel beide Ehepartner), müssen alle unterschreiben. Hierzu benötigen wir von Ihnen Ihren Personalausweis sowie die Bezeichnung des Flurstücks und der Gemarkung.

 

Wie sieht der Ablauf bei einem Mehrfamilienhaus aus?

In Mehrfamilienhäusern sind die Gegebenheiten vor Ort oft sehr individuell. Die genaue Vorgehensweise wird daher mit dem Eigentümer besprochen und im Anschluss ein passendes Angebot für den Hausanschluss und den Ausbau im Gebäude erstellt.

Was muss ich als Mieter tun, um einen Anschluss zu bekommen?

Ihr Hauseigentümer ist für die Beauftragung des Glasfaseranschlusses zuständig. Teilen Sie ihm am besten mit, dass Sie als Mieter einen Anschluss wünschen.

Ist Ihr Vermieter mit dem Ausbau einverstanden und hat er einen Grundstücksnutzungsvertrag unterschrieben, ist es notwendig, dass Sie ein flott-Produkt der TNG buchen. Nur dann können Sie auch das Glasfasernetz nutzen.

Was kostet ein Hausanschluss?

Ein Hausanschluss kostet Sie als Privatkunde während der Vermarktungsphase in Ihrer Gemeinde 199 Euro. Das ist ein besonderer Aktionspreis. Ist die Vermarktung abgeschlossen und wird das Netz gebaut, werden die tatsächlichen Anschlusskosten berechnet. Je nach Baufortschritt können das bis zu 3.500 Euro sein.

Was ist in den Kosten für den Hausanschluss enthalten?

Im Preis für den Hausanschluss sind enthalten:

- 15 Meter Tiefbaustrecke (gerade Strecke von der Grundstücksgrenze bis zum Haus)

- Rohre, Fasern und weitere Materialien von der Grundstücksgrenze bis zum Haus

- Hauseinführung

- Netzabschlussgerät (ONT)

Was ist bei der Beauftragung eines Glasfaseranschlusses zu beachten? (2)

Welche Kosten muss ich tragen, wenn mein Haus weiter als 15 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt steht?

Sie können sich entweder selbst um die Tiefbauarbeiten kümmern und sich zum Beispiel mit Nachbarn zusammenschließen, einen Kleinbagger anmieten und das Ausschachten für die Verlegung des Leerrohres selbst übernehmen.

Alternativ übernimmt die BBNG die Arbeiten für Sie und reicht die Kosten des Tiefbauunternehmens an Sie weiter – natürlich ohne Aufschlag. Die Höhe der Kosten hängt ab von der Oberfläche auf Ihrem Grundstück.

 

Ich wohne in einer Privatstraße, was muss ich beachten?

Zu einem Privatweg zählen alle Wege, die nicht von der Müllabfuhr/dem Winterdienst der Gemeinde angefahren werden. Auch hier beträgt der Hausanschlusspreis 199 Euro mit einer Tiefbaustrecke von 15 Metern. Die anfallenden Mehrmeter muss der Kunde selbst tragen.

Welche Dienste kann ich über das Netz der BBNG bei der TNG buchen?

Die TNG bietet den Privatkunden der BBNG drei verschiedene Produkte an: flott 50, flott 300 und flott 500.

Diese beinhalten verschiedene Optionen zu Internet, Telefonie, Mobilfunk und E-Mail. Optional besteht die Möglichkeit das Produkt TNG-TV zu buchen.

 

Kann ich mein Grundstück auch ohne einen TNG Vertrag anschließen lassen?

Nein, die Nutzung des Glasfaseranschlusses ist nur mit einem TNG flott-Tarif für Telefon und Internet möglich.

Wie kann ich einen Glasfaseranschluss beauftragen?
Sie haben verschiedene Möglichkeiten für den Vertragsabschluss:
  1. Sie können im Downloadbereich hier die Formulare für ein flott-Produkt und den Grundstücknutzungsvertrag herunterladen. Füllen Sie die Formulare aus und senden Sie diese per Post an: BBNG GmbH & Co. KG, Industriestraße 33 a, 25813 Husum oder geben Sie diese dort persönlich ab.
  2. Sie vereinbaren einen Termin (Telefon: 04841/9042880) in unserem Husumer Büro und wir füllen gemeinsam mit Ihnen die Unterlagen aus.
  3. Sie nutzen einen der öffentlichen Beratungstermine in den Gemeinden (hier veröffentlicht) und können dort ebenfalls mit uns gemeinsam die Formulare ausfüllen oder sie dort abgeben.
  WICHTIGER HINWEIS: Bitte bringen Sie zu den Beratungsterminen Ihren Personalausweis sowie Ihre letzte Telefonrechnung und für das Grundstück das Flurstück und die Gemarkung mit. Dann können wir gleich alle notwendigen Unterlagen ausfüllen.

Informationen zu den TNG-flott Produkten

Was kosten die Pakete der TNG?
Die Konditionen der flott-Pakete der TNG können Sie hier einsehen.  
Welche Glasfaserprodukte bietet die TNG für Geschäftskunden an?

Da Geschäftskunden stets eine individuelle Beratung benötigen und wir ein auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens zugeschnittene Versorgung bieten möchten, bitten wir Sie, die TNG direkt zu kontaktieren: Telefonnummer 0431/530 530.

Die Mitarbeiter des Geschäftskunden-Vertriebs stellen Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch die verschiedenen Optionen vor.

Was bedeutet TNG-Flat bei den Mobilfunkkarten?

In den Glasfasertarifen ist das Mobilfunk Basispaket mit der TNG-Flat und bis zu 5 SIM-Karten bereits enthalten. Mit der TNG-Flat können Sie mit Ihrem Mobiltelefon kostenlos ins gesamte TNG-Netz telefonieren.

Die TNG-Flat beinhaltet Telefonie-Verbindungen (ohne Rufumleitungen, Servicerufnummern, Sonderrufnummern und sonstige Mehrwertdienste) von TNG Mobil zu TNG Mobil, von TNG Mobil ins TNG Festnetz und vom TNG Festnetz zu TNG Mobil.

Ihre bisherige Mobilfunkrufnummer können Sie auf Wunsch selbstverständlich mitnehmen.

 

Muss ich eine SIM Karte jetzt schon dazu buchen?

Nein, Sie können alle Optionen auch immer nachträglich noch bei uns beauftragen.

Hängt die Qualität des Fernsehsignals von der bestellten Bandbreite ab?

Das Fernsehsignal wird über die bestellte Bandbreite bereitgestellt. Somit hat diese auch Einfluss auf die verfügbare Bandbreite, wenn Sie das TV-Programm nutzen.

Kann ich das Produkt TNG-TV nur über ein Fernsehgerät nutzen?

Sie erhalten eine kostenlose Set-Top-Box für die Nutzung des IP-TV auf einem TV-Gerät. Über die TV App können Sie über WLAN auf bis zu drei weiteren Geräten (zum Beispiel Tablet und Smartphone) ebenfalls fernsehen. Natürlich können Sie auch weitere Set-Top-Boxen dazu bestellen.

Welche TV-Programme sind zu empfangen?
Sie empfangen circa 100 TV Sender, dabei die öffentlich-rechtlichen Sender in HD (hier die Senderliste) Sie können ein zusätzliches HD-Paket für die Privatsender buchen. Die Set-Top-Box ist UltraHD-fähig und bietet außerdem zeitversetztes Fernsehen, eine Aufnahme-Funktion und eine Plattform für Apps und Mediatheken.  
Kann ich während meiner Vertragslaufzeit auch in ein anderes Produkt wechseln?

Sie können auch während Ihrer Vertragslaufzeit kostenlos in ein höherwertiges Produkt wechseln. Der Wechsel kann zum nächsten Monat erfolgen, solange Sie uns in der ersten Woche des bestehenden Monats den Wechselauftrag zukommen lassen.

Bei einem Produktwechsel haben Sie eine neue Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

Rund um den Hausanschluss

Wer legt den Hauseintrittspunkt für das Glasfaser-Kabel fest?

Sämtliche Baumaßnahmen und die Kabelverlegung werden von den Mitarbeitern der Tiefbaufirmen oder der BBNG bei einer Begehung vor Ort mit Ihnen besprochen.

Für die Terminabsprache setzen sich diese direkt mit dem Hauseigentümer in Verbindung.

Die Mitarbeiter besprechen mit Ihnen die Gegebenheiten auf dem Grundstück und wo der Eintrittspunkt für das Glasfaserkabel liegen soll. Alle Fakten werden in einem Begehungsprotokoll festgehalten.

Wie verlaufen die Tiefbauarbeiten auf meinem Grundstück?

Lässt der Boden auf Ihrem Grundstück es zu, wird der Hausanschluss mit Hilfe einer Erdrakete unterirdisch vorbereitet. Hierbei wird lediglich an der Straße und an Ihrem Haus ein kleines Loch gegraben. Von der Orts-Trasse wird mit der Erdrakete ein Röhrchen über Muffen zu Ihrem Hausanschlusspunkt „geschossen“. Das benötigte Kopfloch an Ihrem Haus wird wieder verschlossen und die Oberfläche wird wieder hergestellt. So können alle Blumenbeete unbehelligt bleiben.

Sollte der Boden es erforderlich machen, dass dieser über die gesamte Strecke geöffnet werden muss, gräbt der Tiefbauer einen ca. 60 Zentimeter tiefen und 30 Zentimeter breiten Graben, um das Leerrohr zu verlegen. Dieser wird danach fachmännisch geschlossen und die Oberfläche in den Ursprungszustand gebracht.

Wie gestalten sich die Anschlussarbeiten am Haus?

Für die Verlegung des Glasfaserkabels in Ihr Haus, setzt sich ein Mitarbeiter des von der BBNG beauftragten Unternehmens mit Ihnen in Verbindung. Dieser bohrt an der von Ihnen vorab festgelegten Stelle ein Loch durch die Hauswand, ganz gleich, ob dieser Punkt unter- oder oberirdisch liegen soll.

Der Hauseintrittspunkt wird danach professionell wasser- und gasdicht verschlossen. Im Haus erfolgt der Anschluss des Glasfaserkabels an das Netzabschlussgerät (ONT). Das Gerät benötigt eine Stromversorgung, daher muss sich eine Steckdose in der Nähe befinden. Als letztes wird der ONT mit dem Router verbunden und das Signal geprüft.

Worauf ist bei der Hausverkabelung zu achten?

Alles, was im Haus hinter dem ONT passiert, liegt in der Verantwortung des Hauseigentümers. Um sicherzustellen, dass die Hausverkabelung die gewünschte vertraglich vereinbarte Leistung abrufen kann, sollten Sie Ihren Hauselektriker zu Rate ziehen.

Wir empfehlen, in Einfamilienhäusern moderne Netzwerkkabel zu verwenden, nach sogenanntem CAT6 oder CAT7 Standard. Sollten Sie größere Distanzen als 80 Meter über diese Verkabelung überbrücken müssen, empfehlen wir, dies von einem Installationsbetrieb Ihrer Wahl vornehmen zu lassen.

Davon unbenommen ist die „drahtlose“ Verteilung der Daten über WLAN.

Kann ich den Hausanschluss auch später bekommen? Was kostet dieser dann?

Sie können sich auch nach dem Erstausbau jederzeit an das Netz anschließen. Dann zahlen Sie jedoch die tatsächlichen Kosten des Anschlusses. Die Kosten variieren, je nachdem, wie weit der Erstausbau fortgeschritten ist.

Sind die Bauarbeiten in Ihrer Gemeinde bereits komplett abgeschlossen, kostet Sie der Hausanschluss ca. 3500 Euro.

Fragen zu den Endgeräten

Kann ich meinen eigenen Router weiterverwenden?
Ja, es gibt keinen „Routerzwang“ mehr, daher können Sie auch Ihren eigenen Router verwenden. Dieser sollte allerdings auch kompatibel zur TNG-Leistungsbeschreibung sein. Der Router muss für die Bandbreite geeignet sein, die an Ihrem Anschluss geschaltet ist. Informationen hierzu finden Sie in den Herstellerangaben zu Ihrem Gerät. Die technischen Anforderungen sind:
  • Internet: Unterstützung von IPv4 sowie IPv6 LAN: 2 x 1000Base-T (2 x Gigabit-Ethernet)
  • Telefonie: Internettelefonie SIP-konform nach RFC 3261
  • Wireless: WLAN 802.11/b/g/n, (besser WLAN 802.11a/b/g/n/ac) simultan und WPA2-Verschlüsselung
Bis zu drei Rufnummern werden von Ihnen genutzt?

Hierfür benötigen Sie keine zwei Amtsleitungen. Sie können die vorhandenen Rufnummern mehreren Endgeräten zuweisen. Die Zuweisung erfolgt über das Basisgerät oder Ihren Router.

Eine zweite Amtsleitung wird nur dann gebraucht, wenn Sie zwei Telefone gleichzeitig sowohl ab- als auch eingehend nutzen möchten.

Was ist zu beachten beim kabellosen Surfen?

Sollten Sie Ihren eigenen Router verwenden, muss dieser WLAN unterstützen. Das von der TNG gegen Entgelt bereitgestellte Endgerät (zum Beispiel die FRITZ!Box) enthält bereits einen WLAN-Router.

 

Welche Geräte benötige ich für das TNG-Fernsehen?

Das TNG-TV-Angebot wird über Internetprotokolle bereitgestellt, sogenanntes IP-TV. Sie erhalten eine Set-Top-Box von TNG, die für Sie das Signal für das TV-Gerät ausarbeitet. Diese Box ist im Leistungsumfang enthalten.

Kann ich meine vorhandenen Telefone weiter benutzen?

Sie können weiterhin kompatible DECT-Telefone und Ihr ISDN-Gerät einsetzen. Die gängigen Leistungsmerkmale werden auch weiterhin unterstützt.

Sie benötigen hierzu jedoch einen Router, der über einen entsprechenden Anschluss verfügt (S0-Schnittstelle), zum Beispiel die FRITZ!Box.

Fragen zum Anbieter der Dienstleistungen (Provider)

Zahle ich doppelte Anbieterkosten, wenn ich jetzt unterschreibe?

Nein. Sie erhalten die Kosten für Ihr gebuchtes TNG-Paket erst dann in Rechnung gestellt, wenn der Vertrag mit Ihrem vorherigen Anbieter ausgelaufen ist und Sie aktiv das Angebot der TNG nutzen.

Wie funktioniert der Übergang von meinem bisherigen Anbieter zur TNG?
Die TNG kümmert sich um die Kündigung Ihres bisherigen Vertrages. Sie sollten dies auf gar keinen Fall selbst übernehmen. Nur dann, wenn die TNG es übernimmt, ist ein nahtloser Übergang von Ihrem bisherigen Anbieter sichergestellt und nur dann können Sie Ihre bisherige Telefonnummer mitnehmen. Die TNG kündigt Ihren bisherigen Vertrag erst, wenn Ihr Hausanschluss erstellt worden ist. Das Ende der Vertragslaufzeit bei Ihrem bisherigen Anbieter ist der Termin, zu dem Ihr neuer Glasfaseranschluss in Betrieb genommen wird. Dieses Datum teilt Ihnen die TNG schriftlich mit.
Ab wann kann ich meinen Glasfaseranschluss nutzen?

Der Zeitraum zwischen dem Vermarktungsende in Ihrer Gemeinde und der Bereitstellung der Dienste kann mehrere Monate in Anspruch nehmen. Schließlich müssen das Netz und der Anschluss erst gebaut werden, allerdings machen wir das ziemlich schnell.

Wenn Ihr Vertrag beim vorherigen Anbieter beendet worden ist und Ihr Anschluss erstellt wurde, können Sie sofort den Anschluss nutzen.

Kann es passieren, dass ich ohne Telefonanschluss oder Internet bin?

Im Telekommunikationsgesetz (TKG) § 46 wird die Versorgungsverpflichtung geregelt. Wenn Sie einen Anbieterwechsel beauftragt haben, Ihr Vertrag mit Ihrem bisherigen Anbieter jedoch endet, muss dieser Sie solange weiter versorgen, bis alle vertraglichen und technischen Details für den Wechsel zur TNG geklärt sind.

Am Tag der Umschaltung kann es zwar zu einer kurzen Versorgungsunterbrechung kommen, diese Unterbrechung darf jedoch nicht länger als einen Kalendertag andauern. Das ist gesetzlich geregelt. Gelingt die Umschaltung auf uns zum angekündigten Termin nicht und sind Sie länger als einen Kalendertag ohne Telekommunikationsversorgung, ist zunächst der bisherige Anbieter zur Weiterversorgung verpflichtet.

Weitere Informationen zum Anbieterwechsel finden Sie auch auf der Seite der Bundesnetzagentur.

 

Was ist, wenn ich bisher keinen Anschluss hatte?

Bei einem Neuanschluss ohne alte Vertragsbindung benötigt die TNG lediglich einige Tage Bearbeitungszeit, um Ihnen nach der Inbetriebnahme Ihres Hausanschlusses Ihr gebuchtes Paket zur Verfügung zu stellen.

Kann ich meine Telefonnummer und meinen E-Mail-Account mitnehmen?

Ja, allerdings sind hierfür bestimmte Abläufe einzuhalten. Die TNG Mitarbeiter helfen Ihnen dabei, dass Ihre bisherigen Anschlussdaten erhalten bleiben. So wird für die Rufnummernübernahme ein ausgefüllter Anbieterwechselauftrag (Portierung) benötigt.

Es ist möglich, dass Ihr Altanbieter für die Mitnahme Ihrer Rufnummer(n) eine Bearbeitungsgebühr erhebt. Wichtig ist, dass Sie nicht selbst den Anschluss kündigen, das übernimmt die TNG für Sie.

Wie lange bin ich vertraglich an die TNG gebunden?

Ihr gebuchtes TNG-Paket hat eine Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten. Danach ist es jederzeit zum Ende des Folgemonats kündbar.