Große Freude beim Spatenstich

Beim symbolischen Aufbrechen der Erde: stellvertretender Bürgermeister Erich Bretthauer, Bürgermeisterin Angela Feddersen, Christof Krause (Bauleiter Feddersen), Kai Hansen (Bauleiter BBNG), Ute Gabriel-Boucsein (GF BBNG), Björn Siebert (Geschäftsführer FSG, Fasermontage/Einblasarbeiten), Gemeindearbeiter Hans-Matthias Lampe und Dennis Elbert (Vorarbeiter Feddersen) (v. l.). Foto: Raina Bossert

In Simonsberg haben die Tiefbauarbeiten begonnen, um 319 Häuser mit insgesamt 343 Haushalten an das Glasfasernetz der BBNG anzuschließen. Vor kurzem wurde die erste Baubesprechung genutzt, um den feierlichen Spatenstich symbolisch zu vollziehen. „Endlich ist es soweit. Nachdem wir viele Versuche gestartet und jahrelang geplant haben, hat der von uns lang erwartete Breitbandnetzausbau in unserer Gemeinde begonnen. Die ersten Kilometer Leerrohre sind bereits gezogen“, freut sich Bürgermeisterin Angela Feddersen.

Ein wenig in Geduld üben
„Wir sind froh, dass es das Wetter zulässt, dass wir im Moment gut vorankommen. Letztendlich nehmen wir jetzt wieder gut Fahrt, um unser Ziel, zehn weitere Gemeinden mit insgesamt 8.000 Anschlüssen zu bauen, zu erreichen. So haben wir den Baubeginn in Uelvesbüll derzeit für den Juni vorgesehen“, sagt Ute Gabriel-Boucsein, BBNG-Geschäftsführerin. „Natürlich werden die Ausbauarbeiten in Simonsberg dauern und wir müssen uns alle ein wenig in Geduld üben. Geplant ist, bis spätestens zum Herbst alles abzuarbeiten“, berichtet Angela Feddersen.

Verständnis für Behinderungen
„Wir bitten die Simonsberger bereits jetzt um ihr Verständnis für Unannehmlichkeiten, die eventuell durch die Bauarbeiten entstehen“, meint Christof Krause, Bauleiter der Tiefbaufirma Feddersen aus Leck. Schließlich müssen Vorarbeiter Dennis Elbert und sein bis zu 15 Mann starkes Team, sich durch schwieriges Gelände, sprich den feuchten Marschboden, ihren Weg bahnen. Auch zum Schutz der Mitarbeiter wird der Durchgangsverkehr phasenweise wechselseitig an der jeweiligen Tagesbaustelle vorbeigeleitet, wodurch es für die Verkehrsteilnehmer zu Zeitverzögerungen kommen kann.

Von den Haupt- zu den Nebenstraßen

„Die Tagesleistung variiert je nach Einsatzort. Im Außenbereich sind es bis zu 1000 Meter am Tag, in eng bebauten Gebieten manchmal auch nur 100 Meter täglich. Dabei sind wir zunächst an den Hauptstraßen tätig, bevor es in die Seitenstraßen geht“, bestätigt Dennis Elbert. Die eingesetzte Kabelfräse schneidet dabei einen zehn bis zwölf Zentimeter breiten Schlitz in die Bankette, der Fläche neben dem Asphalt. „An klassifizierten Landesstraßen beträgt die vorgeschriebene Verlegetiefe 80 Zentimeter. Auf Grundstücken, auf denen wir zu einem späteren Zeitpunkt die Leerrohre für die Hausanschlüsse verlegen, beträgt die Tiefe nur noch 60 Zentimeter“, so Elbert.